Norwegische Waldkatzen Hobbyzucht in Brandenburg

"vom Feenzauberwald"

 

Die Aufzucht unsere Kätzchen vom ersten Tag bis zum Auszug in das neue zu Hause

Eines Tages ist es soweit, und die Babys möchten das Licht der Welt erblicken.

Die Mama sucht sich einen ruhigen und sicheren Ort, in meinem Fall, hat sie sich für die Wurfkiste entschieden.(super) Diese habe ich schon eine Woche zuvor aufgestellt. Wenn es dann soweit ist, weiß ich nicht wer aufgeregter ist, die Katzenmama oder ich. Ich bleibe die ganze Zeit ruhig neben der Kiste sitzen und gebe ihr damit Sicherheit (hoffe ich). Nach Nervenzerrenden Stunden mit viel Angst aber auch Freude, sind dann alle auf der Welt, jetzt werden die kleinen Kätzchen gewogen, Ihre Farben werden bestimmt, es wird geschaut ob alles in Ordnung ist und der Mama wird beim trocknen des Kleinen geholfen. Wenn dann alle genüsslich an Ihrer Zitze liegen und Ruhe bei den Babys eingekehrt ist bekommen Sie ihren Namen, was gar nicht so einfach ist. Denn sobald die kleinen Norweger größer sind kann der Name auch manchmal gar nicht mehr so genau passen. Nun lasse ich die kleine Waldkatzenfamilie erst einmal in Ruhe.

Jetzt fängt die schöne, aber auch ängstliche Zeit an, denn man möchte das alle gut wachsen und gedeihen.

Ich sitze täglich an der Kiste und beobachte die Kitten. Sie werden auch von mir gestreichelt damit sie meinen Geruch kennen lernen. Natürlich sind auch meine Kinder täglich da und beobachten die süssen wuselnden Knäule. Die anderen Tiere würden auch gerne die neuen Mitbewohner kennen lernen, aber das lässt die Mama zumindest in meinem Fall die ersten zwei Wochen nicht zu. Es gibt viele Zuchten in denen die anderen Rassetiere gerne die Ammenrolle übernehemen, gerade wenn kastrierte Katzen aber auch Kater da sind.

In der 2. Woche werden sie schon mobiler, die Augen sind dann offen und die Beschäftigung besteht nicht mehr nur, um den Kampf Mamas Zitze zu verteidigen. Sie probieren schon in der Kiste herum zu krabbeln sich untereinander besser kennen zu lernen und miteinader erste Spielzüge zu entwickeln.

Kitten kleines Katzenbaby

Ab der 3. Wochen werden sie neugierig und man möchte schon die Kiste verlassen, wenn man denn mutig genug ist.

Mit der 4. Woche ist es schon interessant draußen herum zu tollen, was für mich natürlich bedeutet vorsorglich den Bewegungsdrang mit einem kleinen Zaun einzuschränken. Das ist wichtig, da die kleinen alles testen müssen und Kabel und diverse andere Fallen im Haushalt eine ganz starke Anziehungskraft auf die Kätzchen ausüben. In dieser Zeit stelle ich schon feste Nahrung hin, um die Mama zu entlasten und die Kitten darauf einzustellen, dass es nicht ein Leben lang Mamas Brust gibt, Dies wird unterschiedlich schnell von denn Waldkätzchen aufgenommen, aber die Neugier siegt immer.

Dann kommt der Tag, an dem der erste heraus bekommt, wie man aus dem „Gehege“ entkommen kann, ...nicht lange und die anderen folgen.

Wildkatze rot Feenzauber-Katerchen

Ab der 6. Woche erobern die Kätzchen also dann die ganze Wohnung. Jetzt ist nichts mehr vor den kleinen sicher, und bei allem Übermut muss da auch mal die Ziehmama helfen: z.B. wenn man ganz schnell den Katzenbaum hoch klettert, aber nicht weiß wie man wieder runter kommt. Um so älter sie werden um so interessanter werden sie auch, denn ich habe festgestellt das sich der Charakter im Alter immer mehr ausprägt. Wer am Anfang vielleicht sehr neugierig war, muss dann nicht mehr der mit dem größten Temperament sein.

Unsere Rassekatzen Babys lernen jetzt auch den Tierarzt kennen und bestimmt nicht lieben.

Meine Katzen dürfen sich frei in der Wohnung bewegen, was bedeutet das sie auch bei mir im Bett schlafen dürfen.

Irgendwann kommt der Tag „X“ wo ich mich von meinen süßen trennen muss. Jetzt im Alter von 13 Wochen, wird mir auch immer bewusster, dass der Auszug in greifbare Nähe rückt. Dazu kann ich nur sagen, dass es gar nicht so leicht ist die kleinen Würmer, die sie ja nicht mehr sind, los zu lassen. Und mir wird ganz schwer ums Herz.

Um so näher der Tag des Auszuges rückt, wird mir bewusst wie schnell die Zeit vergeht und ich doch los lassen muss. Es ist gar nicht so einfach, die neuen Besitzer rufen an und besprechen den Abholtermin, und ich bin hin und her gerissen mit Freude und doch sehr viel Wehmut.

Auch wenn ich mir sicher bin die richtigen neuen Dosenöffner für meine kleinen gefunden zu haben, ist es nicht leicht sie ziehen zu lassen. Der Tag des Auszuges ist da. Man bespricht noch so dies und das und dann heißt es Abschied nehmen. Der sehr stark an meinen Gefühlen zerrt und auch nicht ohne Tränen statt findet.

5 Wochen alter Waldkater 5 Wochen alter Waldkater

Schön ist es wenn dann die Nachricht kommt die Fahrt ins neue zu Hause ist gut Überstanden und man hat sich gut eingelebt.

Viel Freude bringen dann noch neue Bilder von "meinen" Rackern.

Wichtige Abgabeinformationen unserer Schmuseknäule für die neuen Besitzer

neugieriges Katzenbaby neugieriges Katzenbaby

Meine Katzenbabys werden frühestens mit 13 Wochen ausziehen.

Sie sind dann mehrfach entwurmt und auch gegen Katzenschnupfen und Katzenseuche geimpft, Babys die in die Zucht gehen, bekommen noch die Tollwutimfpung.

Beim Auszug bekommen die neuen Besitzer den Impfpass, den Stammbaum und ein Starterpaket des gewohnten Futters mit. Aber natürlich soll es den kleinen nicht so schwer gemacht werden sich an das neue zu Hause zu gewöhnen. Um dies zu erleichtern bekommt es noch sein Lieblingsspielzeug mit, so wird es dem Dosenöffner und Kätzchen leicht gemacht sich besser kennen zu lernen.

Meine Katzen sind es gewohnt sich in der Wohnung frei zu bewegen und mögen es gar nicht eingesperrt zu sein. Sie sind von Geburt an nie allein und das möchte eine "Norwegische Waldkatze" auch nicht, also wäre es schön, wenn im neuem zu Hause auch schon jemand wartet oder noch kommt. Dabei ist es egal ob es wieder ein Rassetier ist. Norweger sind gesellige Katzen und vertragen sich auch mit anderen Rassen, oft habe ich die Erfahrung gemacht das auch die Hauskatze akzeptiert wird, selbst wenn diese Freigänger ist. In diesem Fall sollte man aber seinen Norweger vollständig impfen und auch öfter entwurmen da der Freigänger auch Vieren, Bakterien oder dergleichen mit nach Hause tragen kann.

müdes Waldkätzchen müdes Waldkätzchen