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Das
ist Pans Truls, der Erste von der F.I.F.E.
anerkannte Norwegische Waldkater !
Der
erste anerkannte Norwegische Waldkater
war Pan's Truls (schwarzgetigert mit
weiß), aus dem zusammen mit Pippa
Skogpus am 17.04.74 die erste registrierte
Nachzucht (Pjewiks Forest Troll und
Pjewiks Forest Nisse) entstand.
Die Zwingernamen der Züchter der
ersten Stunde (Pan's, av Baune, Pjewik's
Forest und av Karibo) sind heute noch
in vielen Stammbäumen zu finden
.
Hier
stellt sich Ihnen eine Rasse vor, für
deren äußeres Erscheinungsbild
ausschließlich die Natur verantwortlich
ist.
Die extremen Klimabedingungen Skandinaviens
haben die Norwegische Waldkatze hervorgebracht.
Der genaue Ursprung der Norwegische
Waldkatze. liegt im Dunkeln. Es wurden
bereits in der alten Mythologie Katzen
erwähnt, denn nach dem Glauben
der Wikinger zogen zwei Katzen den Wagen
der Sonnengöttin Freya, Gattin
des Gottes Wodan. Eine Zauberkatze mit
langem, buschigem Schwanz findet sich
dann Mitte des 19. Jahrhunderts in norwegischen
Märchen wieder.
Ein weit verbreiteter Irrtum ist, die
Waldkatze sei eine Wildkatze. Deutlich
unterscheidet sie sich in Typ und Fell.
Viel wahrscheinlicher ist, dass aus
Mittel- und Osteuropa eingeführte
Katzen in die Wildnis entwichen und
sich über lange Zeit hin den unwirtschaftlichen
Witterungsverhältnissen angepasst
haben. Das Fell wurde lang, dicht und
wasserabstoßend.
Um die langen und schneereichen Winter
zu überstehen brauchte die Norwegische
Waldkatze eine dichte Unterwolle unter
dem langen Deckhaar. Schließlich
musste sich die Katze vor extremer Kälte
und durchdringender Nässe schützen.
Lange Zeit lebte die Waldkatze unbeachtet
in relativer Nähe des Menschen
und überwinterte in seinen Scheunen
und Ställen. Da der Mensch sie
gerne in seiner Nähe duldete, entstand
die Gefahr, dass sie sich mit den kurzhaarigen
Hauskatzen zu sehr vermischten und durch
das dominant vererbbare Kurzhaargen
bald zum größten Teil verschwunden
sein könnte.
Anfang der 30er Jahre nahmen sich einige
Katzenliebhaber dieser auffallend schönen
Katze an. Sie begannen mit einer planmäßigen
Zucht, um sie rasserein zu erhalten.
Nach dem II. Weltkrieg verstärkten
sich diese Bemühungen, aber es
sollte noch bis 1972 dauern ehe die
norwegischen Vereine der Waldkatze einen
vorläufigen Standard gaben und
dadurch als eigenständige Rasse
anerkannten. In Oslo gründete man
1975 den NORSK SKOCATTRING und 1977
wurde die Rasse international anerkannt.
Hatte die N.W. zu Beginn erst nur einen
Experimentalstammbaum, so können
heute bereits sehr viele Katzen ihre
Herkunft bis in die fünfte und
sechste Generation nachweisen!
Der Standard wurde nach den ersten registrierten
Tieren festgelegt:
• Typ, ein kräftig und geschmeidiges
Tier
• Körper ist lang, auf hohen
Beinen, wobei die Hinterbeine höher
sind als die Vorderbeine
• Pfoten sind groß, rund
und zwischen den Zehen mit dichten Haarbüscheln
versehen
• Kopfform ist ein gleichschenkliges
Dreieck mit langer Nase und geradem
Profil ohne Stop
• Kinn sollte kräftig sein,
was durch die lange Nase bei vielen
Waldkatzen ein wunder Punkt ist und
bei den Verpaarungen entsprechend berücksichtigt
werden muss
• Augen sind groß, offen
und in der Farbe passend zur Fellfarbe
• Ohren sollten groß, offen
und hoch am Kopf plaziert sein, wünschenswert
sind auch schöne Ohrbüschel
und auf den Ohrspitzen luchsartige Haarpinsel
• Fell, Unterfell wollig mit langem,
wasserabstoßendem, leicht fettigem
Deckhaar.
Die Norwegische Waldkatze ist eine Semi-(halb)langhaarkatze
!!!!
Die schönsten Merkmale:
• eine volle Halskrause
• Brustbehaarung
• Knickerbocker an den Hinterbeinen
• ein langer, buschiger wehender
Schwanz, dessen typische Haltung fast
immer hocherhoben ist
Im Sommer haart die Waldkatze fast komplett
ab und nur der buschige Schwanz unterscheidet
sich für den Nichtfachmann von
unserer normalen Hauskatze.
Laut Standard sind alle Farben zugelassen
und mittlerweile gibt es durch Zucht
viele wunderschöne Farbvarianten.
Neben den vielen gängigen und typischen
Farben sind zu erwähnen: blacksmoke
– silvertabby – bluetabby
– tortietabby – redtabby
– blue und viele andere.
Die Waldkatze braucht ca. ein bis zwei
Jahre bis sie ausgewachsen ist. Für
die Ausprägung ihres Felles benötigt
sie sogar bis zu drei Jahren. Die Jungtiere
entwickeln ihr Fell erst mit vier bis
fünf Monaten.
Fellpflege:
Entgegen
aller Vermutungen bedarf die Fellpflege
der Norwegischen Waldkatze kaum einer
Unterstützung durch Menschen. Das
leicht fettige Deckhaar wirkt wie eine
Haarkur und ist dafür verantwortlich,
dass eine Norwegische Waldkatze sich
problemlos selbst pflegen kann. Lediglich
während des Fellwechsels ist eine
Unterstützung durch gelegentliches
Bürsten angezeigt, bzw. zur Vorbereitung
auf eine Rassekatzenausstellung, wenn
die Tiere mit anderen Rassen in eine
Schönheitskonkurrenz treten sollen.
Das Wesen dieser Katzen:
• ausgesprochen liebenswert
• große Neugier und Anhänglichkeit
werden jeden Katzenmenschen erfreuen
• nimmt regen Anteil an ihrem
Umfeld und hat auch mit zarter Stimme
einiges dazu zu sagen.
• Ausdauer und Klettervermögen
versetzen in Erstaunen. Sogar das Balancieren
auf dem Türrahmen wird geprobt
Trotz ausgeprägten Unabhängigkeitsbedürfnis
ist die Waldkatze sehr kopromissbereit.
Sie lässt sich problemlos als reine
Wohnungskatze halten und ist auch im
Umgang mit Kleinkinder behutsam.
Lassen Sie sich ruhig von dem natürlichen
Charme einer Norwegischen Waldkatze
betören. Sie werden es nicht bereuen!!!
Schauen Sie sich um und vielleicht entdecken
Sie dabei IHRE WALDKATZE!!! |